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Die Hütte liegt am Wolayer-Pass, an der Grenze zu Österreich. Im Ersten Weltkrieg ein Schauplatz heftiger Kämpfen, hat sich das Gebiet mittlerweile zu einem der beliebtesten Ziele der friulanischen Berge entwickelt. Die erste Hütte wurde 1935 durch die Renovierung eines Militärgebäudes aus dem Ersten Weltkrieg von Antonio Del Regno geöffnet. Seinem vorausschauenden Denken ist es zu verdanken, dass der touristische Wert des Ortes für Wanderer und Alpinisten gleichermaßen erkannt wurde. Nach seinem Tod bewirtschafteten seine Nachkommen die Hütte bis in die späten 70er Jahre, bis die Gemeinde von Forni Avoltri diese erwarb und renoviertet. Im Jahre 1982 wurde die Hütte neu eröffnet. In den folgenden Jahren hat es weitere Modernisierungen gegeben, ein neuer Generator, sowie ein Windrad sicherten fortan die Produktion von elektrischer Energie.

 



Wenn Sie gerne Zuflucht in der Natur suchen und Ruhe lieben, so ist die majestätische, unberührte Umgebung der Lambertenghi-Hütte der richtige Ort für Sie.


 

Eine Seilbahn ermöglicht einen Gepäcktransport bis zur Hütte. Die Talstion der Seilbahn befindet sich nahe dem Parkplatz an der Hütte Tolazzi, der auch für Busse mit einer Länge von 12m erreichbar ist.

Die Hütte ist den Leutnanten Lambertenghi und Romanin gewidmet, die gemeinsam im Juni 1915, im Zuge des Angriffes der zur Eroberung des Volaia Pass führte, fielen. Die Hütte ist der Ausgangspunkt für anspruchsvolle Wanderungen um die Bergkette der Hohen Warte, dem höchsten Berg von Friaul-Julisch Venetien. Der italienische Name des Berges lautet übrigens Monte Cogliàns.

Ein Tagesausflug reicht bei weitem nicht aus, um die Vielzahl der möglichen Wanderungen, Gipfel- und Klettertouren durchzuführen.

Erfahrene Alpinisten finden in der Nordwand der Hohen Warte den Klettersteig „Weg der 26er“, der mit Schwierigkeiten bis zum Grad D aufweist, der Normalweg auf diesen Berg ist alpinistisch genauso reizvoll wie die „Normalwege“ auf Seewarte, Seekopf, Monte Canale, Sasso Nero und der Kellerwand.

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